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Zuchtplan 2012
Alle Züchter, die über eine zur Zucht zugelassene Hündin verfügen, haben die Möglichkeit mit der auf Seite 77 des Mitteilungsblattes 2/2011 eingestellten Planungskarte ihre Wünsche für das Zuchtjahr 2012 zu dokumentieren.
Die Planungskarte bitte austrennen, vollständig ausfüllen und auf dem Postweg (bitte keine E-Mail) bis zum 20.Dezember 2011 an den HZW Rolf Strieder versenden.
Wie in den Jahren zuvor erhalten Sie danach weitere Nachricht.
Liebe Mitglieder,
ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und hat uns vieles abverlangt. Sei es bei der Ausbildung unserer jungen Hunde, der Stress bei den anschließenden
Prüfungen und die nötige Kondition beim abschließenden Umtrunk. Den Hundeführern, die die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich gratulieren und sie ermuntern, mit ihren Hunden weiterzuarbeiten um ggfls. weitere Prüfungen abzulegen. Die Hundeführer, deren Schützlinge noch keine ausreichende Arbeit gezeigt haben, möchte ich ermutigen, in der Arbeit mit ihren jungen Hunden nicht nachzulassen und angebotene Führerlehrgänge zu nutzen, um die angestrebte Prüfung erfolgreich zu absolvieren. An dieser Stelle danke ich den Richtern, Helfern und Revierinhabern für ihr selbstloses Engagement und hoffe weiterhin auf ihre aktive Unterstützung.
Die Generalversammlung, verbunden mit der 1. Verbandsstöberprüfung und der Zuchtschau unseres Vereines am 1. Septemberwochenende fand wie im vergangenen Jahr auf dem Kissel bzw. in Bad Liebenstein und den Revieren in Neuenhof und Kupfersuhl statt. An dieser Stelle ein besonderer Dank an den Vorstand der RGM um Dr. Gerd Gunstheimer, den Revierinhabern Manfred Schmid und Peter Knüpfer sowie der Zuchtschauleitung, den fleißigen Schreibkräften und unseren Zuchtrichtern Andreas Markwart, Falkhard Dau und Rolf Strieder. An dieser Stelle bitte ich um Nachsicht für die zeitlichen Verzögerungen durch die Zuchtschau. Wir werden das im nächsten Jahr besser machen.
Die Generalversammlung mit den Vorstandswahlen hat uns nicht nur neue Gesichter im Vorstand beschert, sondern auch die Pflicht auferlegt, in Zukunft mehr mit unseren Mitgliedern zu kommunizieren, um in einem ehrlichen und offenen Dialog Meinungen zu erfahren und in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.
Verabschieden möchte ich an dieser Stelle aus dem Vorstand unseren bisherigen Vorsitzenden Volker Göbel und den Leiter der Geschäftsstelle Ralf Kremeike.
Ich danke ihnen beiden für ihre erfolgreiche, selbstlose und bemerkenswerte Arbeit in einer freundschaftlichen Atmosphäre.
Als neue Mitglieder im Vorstand begrüße ich als Schatzmeister Frau Ute Ruppert aus Weißwasser und als Leiter der Geschäftstelle Herrn Boris Schnittger aus Münster. Ich danke ihnen und den wiedergewählten Vorstandskollegen für ihre Bereitschaft, sich in der Vorstandsarbeit zu engagieren. Wir werden gemeinsam erfolgreich die Zukunft des uns anvertrauten Vereines gestalten.
Herbst. Damit beginnt die hohe Zeit für unsere vierbeinigen Helfer. Es wird sich zeigen, ob unsere Vorbereitung gut genug war, unseren Hunden das Können und den Willen abzuverlangen, erfolgreich zu jagen und am Ende eines Jagdtages unversehrt mit uns heimkehren zu können.
Allen Brackenfreunden wünsche ich erfolgreiche Jagdtage, eine ruhige und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.
Mit den besten Grüßen und Brackenheil
Ernst Halberstadt
Liebe Mitglieder,
ein ereignisreiches SBV Wochenende in Bad Liebenstein und auf dem Kissel ist vorübergegangen. Wunderbares Spätsommerwetter, eine aufschlussreiche Verbandsstöberprüfung, eine mit 34 Hunden sehr gut besetzte Zuchtschau, eine an sich ruhige Mitgliederversammlung, die leider mit einem faden Beigeschmack endete und situationsbedingt ein eher verhaltener „Grüner Abend“ sind vorbei.
Aber der Reihe nach soll berichtet werden.
Die 1. Verbandsstöberprüfung stellte nicht nur an das Organisationsteam um Hubertus Heine, Peter Knüpfer, Manfred Schmid und all die fleißigen Helfer, sondern auch an die 9 Gespanne, die zur Prüfung gemeldet hatten, hohe Anforderungen. Mit Wolfgang Beitsch aus 15890 Siedichum mit seiner Hündin „Arlett vom Horn und Geläut“ fand die Prüfung einen würdigen Sieger. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch an den Gewinner und ein ganz besonderen Dank an den Prüfungsleiter, seine fleißigen Helfer und
die Revierinhaber für die Bereitstellung der Reviere.
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Die Zuchtrichter bei der Arbeit |
Ehrungen für Volker Göbel und Peter Knüpfer |
Die Zuchtschau durch die Zuchtrichter Andreas Markwart, Falkhard Dau und Rolf Strieder zeigte einen guten Überblick über den derzeitigen Stand des
Rassestandards. 34 Slovensky Kopov`s wurden in allen Klassen vorgestellt und mit zum Teil hervorragenden Formwerten klassifiziert. Auch hier unser aller Dank
an die Zuchtrichter, die fleißig schreibenden Helferinnen und Zuchtschauleiter Gerd Gunstheimer. Strahlender Sonnenschein auf dem Kissel und ein zahlreiches Publikum sorgten für das richtige Ambiente.
Mit Verspätung wurde die Generalversammlung nach 18 Uhr eröffnet und nahm bis zum Tagesordnungspunkt Vorstandswahlen einen ruhigen und harmonischen Verlauf. Bei den Vorstandswahlen wurde Ernst Halberstadt für Volker Göbel, der sein Amt nach 12 Jahren aus privaten Gründen zur Verfügung stellte, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Vorstandswahlen ergaben bis auf 2 Positionen keine Änderung. Alle Amtsinhaber wurden wiedergewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde Frau Ute Ruppert aus Weißwasser, Beamtin in der Forstverwaltung, gewählt. Zum neuen Geschäftsführer wurde Boris Schnittger aus Münster Vorhelm gewählt.
An dieser Stelle noch mal ein aufrichtiger Dank an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Volker Göbel und Ralf Kremeike.
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Als Dank und zum Andenken an die Zeit als Vorstandsvorsitzender des SBV überreichen Ernst Halberstadt und Rolf Strieder ein Gemälde an Volker Göbel |
Bei herrlichem Wetter ließ es sich auf dem Kissel gut warten |
Mit Ehrungen für Volker Göbel und Peter Knüpfer (Verdienstnadel JGHV und VDH) und einem detaillierten Vortrag von Hubertus Heine zum Prüfungswesen wurde die
Versammlung kurz vor 21 Uhr geschlossen. Die ganzen Vorgänge bei der Wahl sorgten beim „Grünen Abend“ doch für einige Missstimmung, so dass dieser Höhepunkt eher verhalten aber dennoch spät zu Ende ging.
In den nächsten Tagen stehen die Herbstprüfungen mit der AZP und GP in allen Regionalgruppen an. Gespannt warten die Hundeführer(innen) auf die Arbeit ihrer Schützlinge. Ich drücke allen Gespannen die Daumen und wünsche viel Erfolg. Den Richtern Prüfungsleitern wünsche ich das richtige Augenmaß die Arbeiten gerecht zu bewerten, die Hundeführer mitzunehmen um die gezeigten Leistungen zu erläutern und die Ergebnisse zu begründen. Diejenigen, bei denen die gezeigten Leistungen ihrer Hunde nicht ausreichend waren, möchte ich ermutigen, weiter mit ihren Hunden zu arbeiten, um das Leistungsvermögen zu steigern, zu festigen und falls möglich, die Prüfung im Frühjahr erneut anzugehen.
In wenigen Wochen ( mit Ausnahme der schon jetzt stattfindenden Maisjagden) beginnt die hohe Zeit der Drückjagden. Eine große Herausforderung an Hund und Führer. Es wird sich dann zeigen, ob die physische und psychische Vorbereitung ausreichend war, um den auftretenden Gefahren zu trotzen. Ich wünsche allen Hundeführern neben dem jagdlichen Erfolg vor allen Dingen das Glück, ihre vierbeinigen Helfer gesund und unverletzt nach jedem jagdlichen Einsatz wieder mit nach Haus nehmen zu können.
Brackenheil

Mitgliederversammlung 2011 - Protokoll
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 03.09.2011 fanden sich 73 Mitglieder und zwei Gäste im Schlosshotel Altenstein ein. Gegen 17.45 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende die Versammlung und stellte die Ordnungsmäßigkeit deren Einberufung fest. Volker Göbel entschuldigte sich für den verspäteten Beginn, der sich aus der erfreulich hohen Teilnehmerzahl bei der Zuchtschau ergeben habe. Gegen das Protokoll der letztjährigen Versammlung seien innerhalb der vorgegebenen Frist keine Einwendungen erhoben worden, so dass es seit Januar als genehmigt gelte.
Nach kurzen Ausführungen über die Gegend in der der SBV vor 20 Jahren gegründet wurde, bat Göbel die Anwesenden sich zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder zu erheben.
In den Mittelpunkt seines Jahresrückblicks stellte er das Prüfungsgeschehen. Das vergangene Jahr sei das erste Jahr gewesen, in dem nach der im Herbst 2009 in Neudenau beschlossenen Prüfungsordnung (PO) gerichtet worden sei. Die neue PO habe gleichermaßen Kritiker wie Befürworter. Besonderes im Fokus gestanden habe die Schweißarbeit, die in AZP wie GP für viele Hund eine Hürde darzustellen scheine. Auch bezüglich der Beurteilung des Verhaltens am Schwarzwild hätten einige Hundeführer recht unterschiedliche Erfahrungen in den verschiedenen Gattern an den Vorstand herangetragen. Diesen Hinweisen sei man bei einer Richterschulung im Frühjahr, über die bereits im letzten Mitteilungsblatt berichtet wurde, nachgegangen. Er ging ferner auf die im letzten Mittelungsblatt abgedruckte Auswertung über die Nutzung des vereinseigenen Gatters in Karthan ein.
Göbel informierte, dass die nächste Mitgliederversammlung am 13.10.2012 im Bereich der Regionalgruppe NORD stattfinden werde. Da im Rahmen der Veranstaltung wieder eine Verbandsstöberprüfung angeboten werden soll, habe man den Termin nach hinten verschoben. Überlegungen innerhalb des Vorstandes, eine eigene Stöberprüfungsordnung zu erarbeiten, habe man zunächst zurückgestellt, um im kommenden Jahr weitere Erfahrungen mit der VStPO des JGHV zu sammeln.
Den Bereich der übergeordneten Verbände streifte Göbel nur kurz. Die von VDH und JGHV im Aufnahmeverfahren geforderten Änderungen im SBV Regelwerk seien umgesetzt, die dadurch erlangte Vollmitgliedschaft in beiden Verbänden ein wichtiger Meilenstein für den Verein.
Als derzeit wichtigste Baustelle im Verein stufte er den Bereich des Prüfungswesens ein. Auch nach zwei Jahren sei die neue PO noch nicht von allen Mitgliedern akzeptiert. Der Vorstand habe daher beschlossen, ergänzend zur Umfrage unter den Richtern und Prüfungsteilnehmern im nächsten Mitteilungsblatt etwaigen Änderungsbedarf bei allen Mitgliedern abzufragen. Der Prüfungsausschuss werde alle Anregungen sammeln, beraten und bewerten. Die Ergebnisse sollen in die Überarbeitung der PO einfließen.
Unter TOP 3 ging Manfred Schmid auf die am Vormittag mit 9 Hunden durchgeführte VStP ein. Trotz kleinerer Probleme sei er in der Summe sehr mit dem Verlauf zufrieden und dankte den Richtern für ihre Mitwirkung sowie den Hundeführern für die rege Beteiligung. Bezüglich der Prüfungsordnung sei der Verein mit der geplanten Abfrage auf dem richtigen Weg. Nun seien die Mitglieder gefragt, entsprechend begründete Anregungen an den Prüfungsausschuss heranzutragen, damit man Änderungen gemeinsam angehen könne.
Rolf Strieder dankte in seinem Bericht den Mitgliedern der Zuchtkommission sowie den Zuchtrichtern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Der SBV sei mit 49 Zuchtrüden und 45 Zuchthündinnen ins Jahr 2011 gestartet. Bei den beiden Zuchtzulassungsterminen seien 4 Rüden und 2 Hündinnen neu zur Zucht zugelassen worden, ein weiterer Zuchtzulassungstermin sei im November geplant. Zwei zur Zuchtzulassung vorgestellte Hunde konnten aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten nicht zugelassen werden. Für 2011 waren 36 Anpaarungen geplant. Bisher seien in 15 Würfen 98 Welpen gefallen, drei weitere Würfe kommen in den nächsten Tagen hinzu. Bei den beiden Zuchtschauen in Kyritz und auf dem Kissel seien 72 Hunde vorgestellt worden. Über 40% hätten mit vorzüglich bewertet werden können, was zeige, dass der SBV mit seiner Zucht auf dem richtigen Weg sei. Erfreut sei er über die deutlich höhere Beteiligung an den Zuchtschauen.
Ernst Halberstadt ergänzte, dass die verbesserte Disziplin der Züchter die Arbeit der Zuchtbuchstelle deutlich erleichtert habe. Er bat darum, ihm Unterlagen nur mittels einfachem Brief oder per Einwurfeinschreiben zuzusenden, da die Abholung von persönlich zuzustellenden Sendungen einen erheblichen Zusatzaufwand für ihn darstelle.
Michael Hartung verzichtete auf einen Rückblick, da die Ergebnisse seiner Arbeit von jedem im Mitteilungsblatt bzw. auf der Homepage nachgelesen werden könnten.
Ralf Kremeike berichtete, dass der Absatz im Shop weiterhin sehr gut sei. Er informierte ferner, dass eine Überprüfung der für die Instandsetzung der Zaunanlage am vereinseigenen Gatter Karthan erhaltenen Fördergelder (rund 13.000€) stattgefunden habe. Es sei zu keinen Beanstandungen gekommen.
Tobias Volg berichtete, dass das bereits mehrfach angesprochen Kopov-Buch nun endlich auf dem Markt sei. Er dankte den Mitgliedern für die zur Verfügung gestellten Fotos.
Peter Knüpfer schilderte sehr plakativ, welche Anschuldigungen Richter immer wieder über sich ergehen lassen müssen. Er sei vor diesem Hintergrund sehr erfreut, dass sich dennoch jedes Jahr neue Richteranwärtern fänden. Für viele Kritiker wäre es hilfreich, selbst die Ausbildung zum Leistungsrichter zu durchlaufen, um so mehr Einblick zu erhalten. Das Durchschnittsalter der Richter in vielen Vereinen sei sehr hoch, der SBV falle diesbezüglich positiv auf. In den vergangenen Jahren seien 16 neue Richter hinzugekommen, 5 Richteranwärter seien derzeit in Ausbildung 4 weitere werden die Ausbildung demnächst beginnen.
Der Richterobmann berichtete, dass auch in diesem Frühjahr eine Richterschulung sowie ein Grundseminar für neue Richteranwärter durchgeführt worden sei. Im kommenden Jahr seien eine Schulung zur neuen Prüfungsordnung sowie eine gemeinsame Schulung mit den anderen Brackenzuchtvereinen zur Ausbildung von Richteranwärtern geplant.
Hubertus Heine informierte in seinem Rückblick, dass 2010 73 Hunde auf einer
AZP und 4 Hunde auf einer GP vorgestellt worden seien. Bezüglich des Prüfungswesens habe der Prüfungsausschuss „das Ohr an den Mitgliedern“. Im Sommer habe eine Befragung der Mitglieder stattgefunden, die als Hundeführer oder Richter an einer Prüfung nach neuer PO teilgenommen haben. Der Rücklauf sei überwiegend positiv gewesen, weniger als 15% der Befragten hätten Bedenken / Änderungswünsche geäußert. Nach Beratung des Rücklaufs im Prüfungsausschuss, solle jeder Beteiligte eine schriftliche Antwort erhalten. In der Diskussion wurden die kurze Rückmeldefrist sowie die bei ausbleibender Rückmeldung unterstellte Zustimmung kritisiert. Der Prüfungsobmann sicherte zu, dass auch nach der Rückmeldefrist eingehende Bedenken / Änderungswünsche in die Auswertung einfließen werden. Er informierte weiter, dass Fabian Menzel und seine Hündin „Ambra vom Muckenherd“, die den SBV bei der Fährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine vertreten haben, die Prüfung mit FS I bestanden haben.
Im Anschluss gingen die Regionalgruppenvorsitzenden kurz auf die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr sowie die in zwei Regionalgruppen erfolgten Vorstandswahlen ein.
Unter TOP 4 stellte Ernst Halberstadt den bereits im Mitteilungsblatt veröffentlichten Kassenbericht vor. Er ergänzte, dass ihm bei Zusammenstellung der Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sind, ein Fehler unterlaufen sei. Das Mitglied Michael Lenz habe den Beitrag ordnungsgemäß bezahlt, er habe sich bei Lenz für dieses Versehen entschuldigt. Auf die Rückfrage, was mit den nicht beanspruchten Mittel aus der früheren HD-Hinterlegung geschehen sei, erläuterte Halberstadt, dass diese in der Sanierung des Gatters Karthan und an die Regionalgruppen zur Bestreitung deren laufender Aufwendungen geflossen seien.
Die vom Vorstand mit der Überprüfung der Kasse beauftragten Mitglieder Söhnke Otto und Roland Kraus bescheinigten dem Schatzmeister eine vorbildliche Arbeit. Nach Bestätigung der Kassenprüfer durch die Mitgliederversammlung wurden Schatzmeister und Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer ohne Gegenstimmen bei Enthaltung des Vorstandes entlastet.
Unter TOP 5 war über zwei im letzten Mitteilungsblatt abgedruckte Anträge an die Mitgliederversammlung zu beraten und abzustimmen:
· Die Hintergründe des Antrags auf Änderung der Satzung wurden Vorstand erläutert. Der Antrag wurde mit 70-JA Stimmen und 3 Enthaltungen verabschiedet.
· Der Antrag auf Ergänzung der Zuchtordnung wurde nach Beantwortung einiger Rückfragen einstimmig verabschiedet.
Unter TOP 6 informierte der Vorsitzende, dass er sich aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl stellen möchte.
Bei der Wahl des Wahlausschusses sprach sich die Versammlung einstimmig für Wolfgang Beitsch als Wahlleiter sowie Marcel Hartleb und Dr. Dirk Drewes als Beisitzer aus. Die Abstimmung erfolgte per Handzeichen, die Wahl der Leiters der Geschäftstelle in geheimer Wahl. Die Abstimmung erbrachte folgendes Ergebnis:
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Amt |
Name |
Ja |
Nein |
Enthaltungen |
|
1. Vorsitzender |
Ernst Halberstadt |
64 |
2 |
7 |
|
2. Vorsitzender |
Manfred Schmid |
66 |
0 |
7 |
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Schriftführer |
Tobias Volg |
71 |
1 |
1 |
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Schatzmeister |
Ute Ruppert |
69 |
1 |
3 |
|
Hauptzuchtwart |
Rolf Strieder |
72 |
0 |
1 |
|
Obmann f. d. Prüfungswesen |
Hubertus Heine |
60 |
1 |
12 |
|
Obmann f. d. Richterwesen |
Peter Knüpfer |
65 |
5 |
3 |
|
Obmann f. Öffentlichkeitsarbeit |
Michael Hartung |
72 |
0 |
1 |
|
Leiter der Geschäftstelle |
Ralf Kremeike |
30 |
6 |
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Boris Schnittker |
37 |
Alle nahmen die Wahl an. Im Anschluss hielt der neue 1. Vorsitzende, Ernst Halberstadt, seine Antrittsrede.
Unter dem TOP Verschiedenes gab der Vorsitzende einen kurzen Rückblick auf 20 Jahre Vereinsgeschichte und dankte allen, die sich für den Verein engagiert haben. Es folgten Ehrungen für Volker Göbel und Peter Knüpfer (Verdienstnadel JGHV und VDH) sowie ein detaillierter Vortrag von Hubertus Heine zum Prüfungswesen.
Der Vorsitzende schloss die Versammlung gegen 20.30 Uhr.
Einwendungen gegen dieses Protokoll können binnen eines Monats nach Veröffentlichung schriftlich an den Vorsitzenden gerichtet werden. Gehen innerhalb dieser Frist keine Einwendungen ein, so gilt das Protokoll als genehmigt.
Tobias Volg
Schriftführer
1. Verbandsstöberprüfung des SBV
Auf Grund dauerhaft geringer Teilnehmerzahlen an der jährlich zum Gedenken an unseren ersten Hauptzuchtwart Rüdiger Melchior durchgeführten Verbandsschweißprüfung, hatten wir uns bekannter Weise entschlossen in diesem Jahr und dem jagdlichen Haupteinsatzgebiet unserer Rasse angepasst, eine Verbandsstöberprüfung durchzuführen.
Der Entschluss, das Fach Stöbern im Rahmen einer Jagd zu prüfen, trug sicher dazu bei den einen oder anderen Hundeführer dafür zu interessieren, was sich bereits im Vorfeld durch die Zahl der eingegangenen Nennungen bestätigen sollte.
Auch wenn bis zum Prüfungsbeginn von den ursprünglich 12 gemeldeten Gespannen noch 4 ihre Nennung zurückzogen, was wohl hauptsächlich an den recht eindeutigen Prüfungsvorgaben im Fach Gehorsam lag, so stellten sich am 09. September doch immerhin acht Kopov’s und eine Alpenländische Dachsbracke dem Richterkollektiv zur Prüfung.
Nach Eröffnung der Prüfung, Sichtung der Unterlagen, Einteilung der Prüfungsgruppen und der Richterbesprechung begaben sich die Hundeführer und Richter zur Prüfung der Schussfestigkeit und des allgemeinen Gehorsams in das Prüfungsrevier.
Als richtig und notwendig erwies sich unsere Entscheidung die Schussfestigkeit und den Gehorsam der Hunde bereits am Freitag zu prüfen. Auch wenn dies, wie erwartet, für 4 Gespanne eine bei dieser Prüfung nicht zu überwindende Hürde darstellte. Ein Kopovrüde scheiterte sowohl am Verhalten auf dem Stand als auch beim Ablegen. Die beiden anderen Kopov´s und die Alpenländische Dachbracke waren den Anforderungen bei der Prüfung des Ablegens nicht gewachsen.
Am 04.09.2011 wurde die Prüfung fortgesetzt. Unabhängig von den Vortagsergebnissen erschienen alle gemeldeten Gespanne und stellten sich der weiteren Prüfung!
Wie bereits erwähnt wurde das Fach Stöbern im Rahmen einer kleinen Jagd geprüft. Die Hundeführer wurden für die Dauer der Jagd von einem Richter auf den Stand begleitet. Zur Beobachtung der Prüfungshunde während der Jagd wurden weitere Richter, die Mitglied im SBV sind, eingesetzt.
Zur eindeutigen Unterscheidung im Fach Stöbern, bekamen die Hunden Signalwesten auf denen die jeweilige Startnummer aufgedruckt war angelegt. Allerdings ließ die Stabilität des Materials zu wünschen übrig.
Die Signalwesten erfüllten lediglich optisch ihren Zweck, hinsichtlich der notwendigen Stabilität erwiesen sich die Westen den Anforderungen nicht gewachsen. Ihr zukünftiger Einsatzbereich wird wohl eher bei der Prüfung der Spurarbeit auf der freien Fläche liegen.
Für die Dauer der Jagd bekam jeder zu prüfende Hund ein Halsband mit einem GPS-Datenlogger angelegt. Der Verlauf der Jagdaktivitäten und –aktionen jedes Hundes konnte so unabhängig von den Beobachtungen der Richter aufgezeichnet werden.
An dieser Stelle sei insbesondere dem Kopovfreund Dr. Dirk Drewes für seine umfangreiche vorbereitende Arbeit bei der Erstellung einer digitalisierten Karte des Jagdgebietes, des Datenloggereinsatzes und der Auswertung der Aufzeichnungen mit einem kräftigen Brackenheil gedankt.
Es wurden hier Möglichkeiten aufgezeigt, die auch bei zukünftigen Prüfungen eine Rolle spielen werden!
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Arlett von Horn und Geläut mit Kopovfreund Wolfgang Beitsch |
Mit Beginn der Jagd um 9.45 Uhr wurden alle Prüfungshunde vom Stand aus geschnallt und sollten selbstständig jagen. Während dieser Zeit konnten von den Richtern die Jagdaktionen der Hunde beobachtet und aufgezeichnet werden. Um 11.45 Uhr war „Hahn in Ruh“. An der Jagdhütte im Revier wurden die Beobachtungen der Richter ausgewertet. Aus diesen und den Aufzeichnungen der Datenlogger, konnte die Leistung aller 9 Hunde im Fach Stöbern konkret bewertet werden. Jeder der geprüften Hunde hatte während der Jagd selbstständig Wild gefunden (Rot-; Reh-; Schwarzwild und Fuchs) und dieses laut gejagt! Dass ein Teil der Hunde in Folge der relativ warmen Witterung und des zeitigen Termins noch nicht den vollen Jagdeinsatz zeigte ist verständlich. Bei der Jagd kamen 7 Stück Schwarzwild und ein Stück Rehwild zur Strecke. Alle Hunde bestanden die anschließend durchgeführte Anschneideprüfung. Die abschließende Richterbesprechung fand um 14.15 Uhr im „Schlosshotel Altenstein“ statt. Auch wenn sich bei der Auswertung der Prüfung die eine oder andere Schwachstelle offenbarte, so konnte im Ergebnis doch festgestellt werden, dass diese Prüfung eine sinnvolle und dem Haupteinsatzbereich unserer Rasse nahe kommende Veranstaltung darstellte. Die Verbandsstöberprüfung fand mit der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse, der Ehrung des Prüfungssiegers und der Übergabe der Prüfungsurkunden im Rahmen des „Grünen Abends“ nach der Mitgliederversammlung des Schwarzwildbrackenvereins einen würdigen Abschluss.
Zum Abschluss sein noch einmal allen Beteiligten die zum Gelingen der ersten Verbandsstöberprüfung des SBV beigetragen haben gedankt!
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Ergebnisübersicht unserer Verbandstöberprüfung 2011:
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Rasse |
Name |
Punkte |
nicht bestandene Prüfungsfächer |
Hundeführer |
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SwBr |
Arlett von Horn und Geläut |
52 |
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Wolfgang Beitsch |
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SwBr |
Festus von der Schweinegrube |
51 |
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Boris Schnittker |
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SwBr |
Gota vom Seemühler Forst |
43 |
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Volker Pöhl |
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SwBr |
Aila vom Hexenkamp |
38 |
Gehorsam |
Jörg Mast |
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SwBr |
Cato vom Edelmannsberg |
33 |
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Friedrich-W. Dressler |
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SwBr |
Haifa von der Schweinegrube |
31 |
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Petra Gnannt |
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SwBr |
Atyra vom Hexenkamp |
30 |
Gehorsam |
Wolfgang Winkler |
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ADBr |
Zoro z Hruna |
26 |
Gehorsam |
Torsten Michel |
|
SwBr |
Hasso von der Schweinegrube |
21 |
Gehorsam |
Klaus Görtler |
Mit Brackenheil!
Hubertus Heine
Verbandsfährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine
Wir gratulieren
„Ambra vom Muckenherd“ mit dem Führer Fabian Menzel
zum hervorragenden Ergebnis bei der 7. Verbandsfährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine 2011, die wie jedes Jahr im Spessart stattgefunden hat. Das Gespann zeigte eine sehr gute Fährtenarbeit, die mit einem FS I bewertet wurde. Wir gratulieren dem Gespann, welches unseren Verein hervorragend repräsentiert und gezeigt hat, dass Schwarzwildbracken sehr gute Riemenarbeit leisten können. Wir hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr (Ende Juni 2012) wieder Hundeführer bereit erklären, unseren Verein bei der Prüfung zu vertreten.
Gerlinde Skrzypek
Hier nun der Bericht über die 7. Verbandsfährtenschuhprüfung mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt vom Klub Tiroler Bracke Deutschland e.V./ Frau Monika Dommerque.
7. Verbandsfährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine am 25.06.2011 im Spessart
In diesem Jahr wurde obige Prüfung turnusmäßig organisiert und geleitet vom Klub Tirolerbracke Deutschland e.V.
Zu Beginn der Prüfung begrüßte unser Vorsitzende Manfred Parr die elf Gespanne, die Schweißrichter der einzelnen Vereine, die Vertreter des JGHV, die Herren Ulrich Augstein (Prüfungsobmann) und Reiner Teschner (Beisitzer des Vorstandes) und die Gäste. Als Richter hatte jedes Mitglied im BZV die notwendigen Personen genannt.
Die Prüfungsleitung lag bei Hans Dommerque.
Die elf Gespanne vertraten alle beteiligten Zuchtvereine mit Ausnahme der Jagd-Beagle.Ein Gespann versuchte sich auf der 40 Std.-Fährte, zehn Gespanne waren für die 20 Std.-Fährte gemeldet. Das Treten der Fährten erfolgte bei feuchtem, leicht regnerischem Wetter. Am Prüfungstag war es ebenfalls kühl, regnerisch und windstill, also ein gutes Prüfungswetter. Die Fährten wurden ausgelost und den einzelnen Richtergruppen zugeordnet.
Zu erwähnen ist noch, dass am Vorabend ein gemütliches Beisammensein aller interessierten Hundeleute stattgefunden hatte, verbunden mit einem Vortrag von unserem österreichischen Brackenfreund Gerd Dobrovolny über „ Die Bracken in Europa – ihre Herkunft und Zukunft“.
Nach den Jagdsignalen „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“, geblasen von Mitgliedern der Vereine auf dem Sauerländer Halbmond, brachen die Gespanne mit Richtern und Gästen in die Reviere auf.
Am frühen Nachmittag kehrten die Gruppen zum Suchenlokal zurück.
Sechs von elf Hunden hatten die Prüfung, alle auf der 20Std.-Fährte, mit Erfolg abgelegt. Vier Hunde erhielten den I. Preis, und zwar
Asta vom Bebrowbach Brandlbracke Marco Weirauch FS I/
Cora vom Sonnenstein Dachsbracke Ingolf Krug FS I/
Ambra vom Muckenherd Kopov Bracke Fabian Menzel FS I/
Hennes vom Schweißkopf Tiroler Bracke Daniel Marburger FS I/
Zwei Hunde erhielten den II. Preis, und zwar
Augustin vom Plauelrain Tiroler Bracke Alfred Einhaus FS II/
Bautz von der Pferdehut Tiroler Bracke Bernd Engelhardt FS II/
Suchensieger wurde „ Asta vom Bebrowbach“
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2012 unter der Obhut des Klubs „Jagd-Beagle“.
Monika Dommerque